PFAS-Compliance über Ihr gesamtes Produktportfolio hinweg

Die IntegrityNext Lösung für Produkt- und Material-Compliance ermöglicht:

  • Skalierbare Erfassung von lieferantenbasierten Nachweisen über das gesamte Portfolio hinweg
  • Strukturierte Erfassung von Deklarationen und Testergebnissen
  • Konsistente Bewertung anhand von PFAS-Schwellenwerten
  • Auditfähige Dokumentation für Produkte und Compliance-Entscheidungen

 

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Warum die PFAS-Regulierung wichtig ist

Die vorgeschlagene EU-weite PFAS-Beschränkung führt eine strukturelle Definition, keine Stoffliste, ein sowie drei gleichzeitig geltende Grenzwerte und komplexe, sektorspezifische Ausnahmeregelungen. PFAS wird nicht wie klassische Programme für eingeschränkte Stoffe gehandhabt. Es erfordert einen anderen Compliance-Ansatz.

Strukturelle Definition statt Stoffliste

PFAS wird über molekulare Strukturen definiert und umfasst mehr als 10.000 Stoffe. Eine Prüfung anhand fester CAS-Nummernlisten reicht nicht aus. Für viele Lieferanten sind verlässliche Aussagen nur durch analytische Tests, fundierte Kenntnis der Zusammensetzung oder eine Deklarationslogik möglich, die Unsicherheiten ausdrücklich berücksichtigt.

Drei Grenzwerte gelten gleichzeitig

Die vorgeschlagene Beschränkung umfasst drei Grenzwerte:

  • Einzelne PFAS: 25 ppb
  • Summe messbarer PFAS: 250 ppb
  • Gesamtfluor: 50 ppm, einschließlich Polymeren wie PTFE

Diese Grenzwerte werden gemeinsam bewertet. Unternehmen müssen die Einhaltung anhand geeigneter Testergebnisse und Nachweise belegen, einschließlich der Herkunft von Fluor, sofern relevant.

Ausnahmen sind eine Matrix, kein einfacher Status

Der Vorschlag enthält mehr als 75 sektorspezifische Ausnahmen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Anwendbarkeit hängt von Branche und Anwendungsfall ab. Operativ handelt es sich nicht um einen einfachen „Ausnahme“-Status, sondern erfordert strukturierte Auswahl, Nachweiserfassung, Lebenszyklus-Tracking sowie die Überwachung standortbezogener Emissionsanforderungen.

Überschneidungen mit anderen Vorschriften

Einige PFAS sind bereits durch bestehende Regelwerke eingeschränkt, etwa durch POPs oder spezifische REACH-Beschränkungen. Unternehmen benötigen eine einheitliche Datenbasis, um doppelte Lieferantenanfragen zu vermeiden und Nachweise mehrfach zu nutzen.

Regulatorischer Zeitplan für PFAS

Status (Stand Mai 2026)

Die PFAS-Beschränkung ist weiterhin ein Vorschlag und befindet sich im EU-Verfahren. Die öffentliche Konsultation ist abgeschlossen. SEAC bewertet nun die Rückmeldungen und bereitet eine Stellungnahme vor. Diese bildet zusammen mit der RAC-Stellungnahme die Grundlage für die nächsten Schritte der Kommission.

Wichtige Meilensteine

Ende Mai 2026

Bewertung im EU-Verfahren läuft, Aufbau von Datenstandards und Prozessen empfohlen

Zweite Hälfte 2026

Fortschritt bei Stellungnahmen, mögliche Anpassung von Ausnahmen

2027 bis 2028

Phase für Systemaufbau und Vorbereitung

Ab etwa 2029:

Frühestmöglicher Beginn der Umsetzung

2034 bis 2035

Ablauf typischer Fünfjahres-Ausnahmen

2041 bis 2042

Ablauf typischer Zwölfjahres-Ausnahmen

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Die Vorlaufzeit ist keine Grund jetzt abzubwarten. Sie ist notwendig, um belastbare Datenmodelle, Lieferantenprozesse und Governance-Strukturen aufzubauen.

Zentrale Herausforderungen für Unternehmen

PFAS-Compliance scheitert häufig aufgrund vorhersehbarer Gründe, insbesondere wenn Programme auf statischen Stofflisten basieren.

A “PFAS free” statement is hard to substantiate

Eine „PFAS-frei“-Aussage ist schwer belastbar

Lieferanten können das Fehlen von PFAS oft nicht zuverlässig über eine listenbasierte Prüfung bestätigen. Ohne klare Deklarationslogik erhalten Teams uneinheitliche Antworten oder übermäßig sichere Aussagen mit unzureichender Nachweisbasis.

Analytical results are stored, but not operationalized

Analytische Ergebnisse sind vorhanden, aber nicht operationalisiert

PFAS erfordert die strukturierte Erfassung von drei unterschiedlichen Messgrößen mit verschiedenen Einheiten. Wenn Ergebnisse nur als PDFs oder Anhänge ohne einheitliche Datenstruktur vorliegen, wird es schwierig, den Compliance-Status nachvollziehbar darzustellen und zu erklären.

Derogation applicability is difficult to determine and maintain

Die Anwendbarkeit von Ausnahmen ist schwer zu bestimmen und zu steuern

Ausnahmeregelungen sind zeitlich begrenzt und sektorspezifisch. Selbst wenn eine Ausnahme gilt, müssen Unternehmen deren Nutzung, Umfang, Laufzeit und Nachweisanforderungen kontinuierlich verfolgen. Andernfalls erscheinen Produkte compliant, bis sie es plötzlich nicht mehr sind.

Supplier outreach does not scale in manual workflows

Lieferantenprozesse skalieren in manuellen Abläufen nicht

Die Erhebung von PFAS-Daten umfasst große Lieferantenvolumina sowie Erinnerungen, Nachverfolgung und die Klärung von „unbekannt“-Antworten. E-Mail-basierte Prozesse sind langsam, schwer prüfbar und führen zu Transparenzlücken.

Audit defense requires a full evidence trail

Auditfähigkeit erfordert eine vollständige Nachweiskette

PFAS-Entscheidungen werden genau geprüft. Teams benötigen nachvollziehbare Dokumentationen darüber, was angefragt wurde, welche Antworten vorliegen, wie Grenzwerte bewertet wurden und bei welchen Produkten Ausnahmen angewendet werden.

PFAS-Komplexität in operative Klarheit überführen

Steuern Sie PFAS-Anforderungen über einen einheitlichen, skalierbaren Workflow. Verfolgen Sie Lieferantenerklärungen, Analyseergebnisse und den Compliance-Status zentral in einem System. Behalten Sie auch bei sich weiterentwickelnden Vorschriften den Überblick – mit klarer Transparenz und lückenloser Dokumentation.

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PFAS-Compliance skalierbar machen

Standardisieren Sie das Management von PFAS-Anforderungen über Ihr gesamtes Portfolio hinweg mit einem einheitlichen, wiederholbaren Workflow und ersetzen Sie fragmentierte und manuelle Ansätze.

  • Durchgängiger Workflow von Portfolio-Screening über Nachweiserfassung bis zur Compliance-Bewertung
  • Einheitliche Prozesse über Produkte, Materialien und Lieferanten hinweg

Doppelarbeit über Vorschriften hinweg vermeiden

Erfassen Sie Produktdaten und Lieferantennachweise einmal und nutzen Sie diese über mehrere Vorschriften hinweg. Reduzieren Sie dadurch die Belastung für Lieferanten und vermeiden interne Mehrarbeit.

  • Einmalige Datenerfassung mit Wiederverwendung für verschiedene regulatorische V Vorschriften
  • Zentrale Verwaltung von Deklarationen und analytischen Ergebnissen

Klare Transparenz auf Produktebene schaffen

Compliance-Status auf einen Blick anhand strukturierter und vergleichbarer Daten über Ihr gesamtes Portfolio hinweg.

  • Standardisierte Datenfelder für konsistente Lieferanteneingaben
  • Automatische Bewertung anhand aller drei PFAS-Schwellenwerte
  • Klare Statuskennzeichnung für compliant, risikobehaftet oder fehlende Daten

Flexibel auf regulatorische Veränderungen reagieren

sich schnell an neue PFAS-Definitionen und Schwellenwerte an, ohne Ihre Prozesse neu gestalten zu müssen.

  • Workflow-Design für mehrere Vorschriften ausgelegt
  • Konfigurierbare Nachweisstandards, einschließlich Umgang mit „unbekannt“-Angaben

Auditfähige Nachvollziehbarkeit sicherstellen

Führen Sie eine vollständige und belastbare Dokumentation aller Compliance-Aktivitäten, um sicher auf Audits und Kundenanfragen reagieren zu können.

  • Nachvollziehbare Lieferantenanfragen und -antworten
  • Zentrale Verwaltung von Nachweisen und Dokumentation
  • Vollständiger Audit-Trail mit dokumentierter Bewertungslogik

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Von PFAS-Unsicherheit zu einer belastbaren Nachweisbasis wechseln

Schaffen Sie konsistente Erwartungen an Lieferanten und eine durchgängige Nachweiskette, die die strukturelle Natur von PFAS abbildet, einschließlich eines klaren Umgangs mit unvollständigen Informationen.

Risiken durch konsistente Bewertung aller drei PFAS-Grenzwerte reduzieren

Stellen Sie sicher, dass der PFAS-Status über Produkte, Teams und Regionen hinweg einheitlich bestimmt wird und transparent ist, welcher Grenzwert das Risiko beeinflusst.

Nach Aufwand priorisieren, indem zunächst risikoreiche Produkte betrachtet werden

Segmentieren Sie Ihr Portfolio und richten Sie Lieferantenanfragen sowie Testaufwände gezielt auf Produkte aus, bei denen PFAS am wahrscheinlichsten eingesetzt wird, statt alle Produkte gleich zu behandeln.

Kunden- und Marktanforderungen an PFAS-freie Produkte erfüllen

Ermöglichen Sie belastbare Nachweise für „PFAS-frei“ oder „PFAS-reduziert“, wenn diese Anforderungen verfolgt werden, auf Basis von Lieferantendaten und dokumentierten Entscheidungsregeln.

Substitutionsplanung beschleunigen, indem Abhängigkeiten von PFAS identifiziert werden

Machen Sie sichtbar, welche Materialien, Prozesse oder Produktgruppen von PFAS abhängen, sodass Forschung und Entwicklung sowie Einkauf gezielt Alternativen entwickeln und Fortschritte verfolgen können, noch bevor regulatorische Fristen greifen.

Auf Prüfungen vorbereitet sein mit auditfähiger Dokumentation auf Abruf

Reagieren Sie schneller auf Audits und Kundenanfragen mit nachvollziehbaren Eingabedaten, unterstützenden Dokumenten und reproduzierbaren Ergebnissen.

Eine skalierbare PFAS-Grundlage aufbauen, die mit Anforderungen wächst

Etablieren Sie wiederholbare Prozesse und wiederverwendbare Nachweise, sodass PFAS nicht für jede Produktlinie und jeden Lieferantenkreis erneut neu aufgesetzt werden muss.

Skalierbare Grundlage für PFAS-Compliance schaffen

Bereiten Sie sich mit einem strukturierten, evidenzbasierten Ansatz auf die EU-PFAS-Beschränkung vor. Standardisieren Sie die Erhebung von Lieferantendaten und erfassen Sie Analysenergebnisse in einheitlichen Formaten. Stellen Sie eine verlässliche, prüfungssichere Compliance über Ihr gesamtes Produktportfolio sicher.

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Welche Branchen sind von der PFAS-Verordnung betroffen?

PFAS wirkt sich je nach Branche unterschiedlich aus, da Ausnahmeregelungen und Materialrealitäten sektorspezifisch variieren

Konsumgüter- und Verpackungsportfolios mit hoher Stückzahl

Diese Portfolios zeichnen sich häufig durch eine hohe Anzahl an SKUs und häufige Materialänderungen aus, was die Erhebung von PFAS-Nachweisen operativ anspruchsvoll macht. Entscheidend sind skalierbare Lieferantenprozesse, die konsistente Erfassung analytischer Ergebnisse sowie klare Eskalationspfade für „unbekannt“-Antworten.

Elektronik, Halbleiter, Leiterplatten, Kabel und Leitungen

Diese Bereiche fallen häufig unter längere Ausnahmeregelungen. Gleichzeitig erschweren komplexe Produktstrukturen und tief gestaffelte Lieferketten die Datenerhebung. Wichtige Schwerpunkte sind Nachweise auf Komponentenebene, das Tracking von Ausnahmeregelungen sowie eine langfristige Substitutionsplanung.

Industrielle Fertigung und Beschichtungen

Die Exposition variiert je nach Oberflächenbehandlung, Beschichtungen, Dichtungen und Prozessmedien. Die Herausforderung besteht darin, den Einsatz von PFAS über Materialien und Prozesse hinweg zu erfassen, die häufig uneinheitlich dokumentiert sind.

Medizinprodukte und regulierte Anwendungen

Hier gelten oft längere Übergangsfristen, gleichzeitig sind die Anforderungen an Nachweise besonders hoch. Nachvollziehbarkeit und Qualität der Dokumentation sind entscheidend, ebenso wie ein klar definierter Umgang mit „unbekannt“-Deklarationen.

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PFAS-Komplexität mit operative Klarheit managen

Steuern Sie PFAS-Anforderungen mit einem einheitlichen und skalierbaren Workflow. Verfolgen Sie Lieferantendeklarationen, analytische Ergebnisse und den Compliance-Status in einem zentralen System. Bleiben Sie auf sich ändernde Vorschriften vorbereitet mit klarer.

  • PFAS, REACH, RoHS, Konfliktmineralien und EUDR in einer Plattform steuern
  • Material- und regulatorische Risiken über alle Lieferantentiers hinweg erkennen
  • Auditfähige Dokumentation sicherstellen und Kundenerwartungen erfüllen

FAQ:

Ist die EU-weite PFAS-Beschränkung bereits Gesetz?

Nein. Sie befindet sich derzeit im Gesetzgebungsprozess der EU. Eine frühzeitige Vorbereitung ist dennoch sinnvoll, da die Erhebung von Daten und die Einbindung von Lieferanten zeitaufwendig sind. Zudem führt die PPWR ab August 2026 identische Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen ein.

Warum kann PFAS nicht wie REACH SVHC oder RoHS verwaltet werden?

PFAS wird über die chemische Struktur definiert und nicht über eine feste Stoffliste. In vielen Fällen sind analytische Ergebnisse oder detailliertere Informationen zur Zusammensetzung erforderlich, anstatt einer einfachen Prüfung nach dem Prinzip „enthält oder enthält nicht“.

Welche analytischen Daten müssen für PFAS erfasst werden?

Die vorgeschlagene Beschränkung umfasst drei gleichzeitig geltende Grenzwerte: Konzentration einzelner PFAS-Stoffe von 25 ppb, Summe messbarer PFAS von 250 ppb und Gesamtfluor von 50 ppm. Diese Werte müssen als strukturierte und vergleichbare Datenfelder erfasst werden, um eine konsistente Bewertung zu ermöglichen.

Wie funktionieren Ausnahmeregelungen und warum sind sie operativ relevant?

Ausnahmeregelungen sind sektorspezifische und anwendungsbezogene Übergangsfristen, häufig ohne Frist, fünf Jahre oder zwölf Jahre. Produkte, die sich auf solche Ausnahmen stützen, müssen aktiv nachverfolgt werden, da ihre Compliance mit Ablauf der Frist enden kann. Dies kann Anpassungen im Design, Substitutionen oder Maßnahmen gegenüber Lieferanten erforderlich machen.

Wie sollte man sich vorbereiten, solange die Beschränkung noch vorgeschlagen ist?

Der Fokus sollte auf dem Aufbau einer PFAS-fähigen Nachweisbasis liegen. Dazu gehören standardisierte Lieferantendeklarationen für Vorhandensein und Unsicherheit, klare Kriterien für den Einsatz analytischer Tests sowie die konsistente Erfassung der Ergebnisse über alle drei Grenzwerte hinweg. Dies reduziert den Zeitaufwand, sobald Umfang und Ausnahmeregelungen final festgelegt sind.

Warum jetzt vorbereiten, wenn die PFAS-Beschränkung noch nicht beschlossen ist?

Die Erhebung von PFAS-Nachweisen benötigt Zeit. Ein früher Start ermöglicht es, risikoreiche Produkte zu priorisieren, Lieferantendeklarationen und Testerwartungen zu standardisieren und eine auditfähige Grundlage aufzubauen, die sich anpassen lässt, sobald der endgültige Regelungsrahmen feststeht. Zudem hilft dies, wachsende Anforderungen außerhalb der EU zu adressieren, etwa auf Ebene einzelner US-Bundesstaaten oder durch Kundenanforderungen an PFAS-freie Produkte.