Konsum-
güter

Wir helfen Ihnen dabei, Nachhaltigkeitsanforderungen
in Ihrer Lieferkette zu erfüllen.

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Ausgewählte Referenzen aus der Konsumgüter-
branche

Die Konsumgüterindustrie hat einen erheblichen ökologischen Fußabdruck, vor allem im Hinblick auf den Rohstoff- und Wasserbedarf, die Emissionen, Umweltverschmutzung und Abfallaufkommen. Die Lieferketten sind gewöhnlich für den Löwenanteil dieser Umweltauswirkungen verantwortlich. Über Plastiksteuern und strengere Anforderungen für Verpackungen, Textilien oder auch Lebensmittel verschärfen Regulierungsbehörden deshalb zunehmend ihre Vorgaben.

IntegrityNext unterstützt Sie beim gezielten Umgang mit den Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen Ihrer Lieferkette. Dabei haben wir die für Ihre Branche zentralen Themen stets im Blick. Mit unseren Lösungen kommen Sie den gesetzlichen Sorgfalts- und Berichtspflichten unkompliziert nach und verbessern Ihre Nachhaltigkeitsleistung:

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CO2-Fußabdruck

Überwachen Sie Emissionen, Reduktionsbemühungen und SBTi-Engagementziele

Gefahrstoffe

Stellen Sie die Erfüllung der RoHS- und REACH-Vorgaben sicher

Menschen- und Arbeitsrechte

Halten Sie international anerkannte Standards ein

Energiemanagement

Haben Sie ein Auge auf die Energiesparmaßnahmen Ihrer Zulieferer

Umweltschutz

Stellen Sie umweltschonende Geschäftspraktiken in der Lieferkette sicher

Risiken und Chancen

Die Konsumgüterindustrie ist äußerst divers. Gängige Produkte umfassen Nahrungs- und Genussmittel, Kleidung, Haushaltsgegenstände, Kosmetik-, Hygiene- und Gesundheitsartikel. Während sich die damit einhergehenden Nachhaltigkeitsrisiken teils unterscheiden, gibt es jedoch relevante Gemeinsamkeiten. Diese müssen adäquat adressiert werden, um negative Auswirkungen zu reduzieren und die Chancen einer verbesserten Lieferkettenperformance zu nutzen.

Der schnelle und massenhafte Konsum vieler Verbrauchsgüter bedeutet eine enorme Belastung für die Umwelt. Diese typischen Merkmale können allerdings auch einen wichtigen Hebel für umfangreiche und branchenübergreifende Veränderungen darstellen. Durch verantwortungsbewusstes Lieferkettenmanagement können beispielsweise positive Effekte in der Landwirtschaft, der Chemikalienherstellung, dem Transportwesen oder in der Logistik erzielt werden.

Eine der Hauptherausforderungen der Industrie besteht im angemessenen Umgang mit Verpackungen. Deren Herstellung benötigt im großen Stil Rohstoffe und fossile Energieträger, verwendet besorgniserregende Substanzen und generiert große Mengen Abfall. Damit in Verbindung stehen Berichte über Kinder- und Zwangsarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen, Unfälle, Landnutzungskonflikte, Umweltverschmutzung und -zerstörung. Wichtige Prioritäten für Unternehmen liegen dementsprechend in der Abkehr von erdölbasierten Plastikverpackungen, der Reduzierung von Müllmengen und der Orientierung an Prinzipen der Kreislaufwirtschaft. Ein stärkerer Fokus auf wiederverwendbare, recycelfähige und erneuerbare Materialien kann die Belastung der Natur deutlich verringern. Gründliche Sorgfaltsprüfungen sind nötig, um hohe Umweltstandards und die Wahrung international anerkannter Menschen- und Arbeitsrechte in den entsprechenden Lieferketten zu gewährleisten. All dies gilt in gleichem Maße für die Beschaffung von Rohstoffen, Vorprodukten und Komponenten, die in den Konsumgütern selbst Anwendung finden.  

Eine enge Zusammenarbeit mit Lieferanten ist auch für die Minderung der Scope-3-Emissionen erforderlich, die 80% bis 90% des gesamten CO2-Fußabdrucks ausmachen können. Der Abbau sowie die Weiterverarbeitung von Rohstoffen und der vorgelagerte Transport, inklusive energieintensiver Kühlketten, zählen zu den relevanten Faktoren. Die Dekarbonisierung der Lieferketten kann folglich einen entscheidenden Beitrag zur Senkung der Emissionen und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Wertschöpfungsketten leisten.

Nicht zuletzt ist auch die Produktsicherheit von enormer Bedeutung, sowohl für Endkonsumenten als auch Arbeiter. Ein stringentes Qualitätsmanagement muss unter anderem den Einsatz von Gefahrstoffen im Blick behalten. Zirkuläres Produktdesign kann hier ein sinnvoller Ansatz sein. Weitere branchenspezifische Lieferkettenrisiken hängen von der zugrundeliegenden Unternehmensaktivität ab. Für zusätzliche Informationen schauen Sie sich bitte die entsprechenden Branchenprofile an.

Risiken und Chancen

Beträchtlicher CO2-Fußabdruck und Ressourcenverbrauch

Äußerst hohes Abfallaufkommen

Unzureichende Arbeitsbedingungen auf niedrigeren Lieferkettenebenen

Lieferkette als wichtiger Hebel zur Dekarbonisierung

Minderung der Umweltbelastung durch Nutzung alternativer Materialien

Wie IntegrityNext Sie unterstützt

IntegrityNext stellt Ihnen eine Plattform für umfassendes ESG-Risikomanagement in Lieferketten zur Verfügung, mit der Sie Ihren Sorgfaltspflichten nachkommen und Ihre Nachhaltigkeitsleistung deutlich verbessern können:

  1. Führen Sie eine Analyse des CO2-Fußabdrucks durch und steigern Sie die Transparenz der Emissionen, Reduktionsbemühungen und Ziele Ihrer Lieferanten.
  2. Bewerten Sie im Rahmen eines fünfstufigen Risikomanagementprozesses die wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken.  

Der Prozess umfasst eine abstrakte Bewertung wesentlicher Länder- und Branchenrisiken und liefert Ihnen erste Einblicke in die Risikoexponierung Ihrer Lieferkette. Mithilfe ausführlicher, vorgefertigter Fragebögen können Sie Ihre Lieferanten im Hinblick auf die zuvor beschriebenen Nachhaltigkeitsrisiken näher unter die Lupe nehmen:  

  • CO2-Fußabdruck: Erfassung von Emissionsdaten, Überwachung der Reduktionsbemühungen und von SBTi-Engagementzielen (Science Based Targets Initiative)

  • Einhaltung der Europäischen RoHS-Richtlinie zu Gefahrstoffen

  • Erfüllung der REACH-Vorgaben

  • Wahrung international anerkannter Menschen- und Arbeitsrechte

  • Energiemanagement  

  • Umweltschutz

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Qualitätsmanagement

Wir unterstützen Sie bei der Einordnung Ihrer Lieferanten hinsichtlich der Risiken und Relevanz, so dass Sie auf dieser Basis eine zielgerichtete Strategie entwickeln und entsprechende Präventiv- bzw. Abhilfemaßnahmen einleiten können. Die Ergebnisse der Analysen werden in einem GRI-zertifizierten Bericht gebündelt, den Sie unkompliziert für Ihre Offenlegungsanforderungen verwenden können.  

Kundenbericht
Hälssen & Lyon

Nachhaltige Lieferketten
als Qualitätssicherung im internationalen Teeeinkauf

"Mit der IntegrityNext-Lösung können wir Nachhaltigkeits- und Compliance-Daten selbst von kleinen Lieferanten und Erzeugern in entlegenen Teilen der Welt erfassen und so die Transparenz der Lieferkette deutlich erhöhen."

Frank Braun
Director of Tea Purchasing & Quality

Zielsetzung

Hälssen & Lyon bezieht seine Rohstoffe aus mehr als 130 Ländern und legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Geschäftspartnern zusammen, um Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette umzusetzen.

 

Das Unternehmen suchte daher nach einer skalierbaren Lösung, um die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen, indem es zuverlässige Lieferantendaten zu den relevanten Standards erhält.

Wie IntegrityNext hilft

Um die Transparenz in seiner Lieferkette zu erhöhen, hat Hälssen & Lyon alle Lieferanten aufgefordert, die IntegrityNext-Assessments zu den relevanten ESG-Themen durchzuführen, und überwacht die Leistung weiterhin über die Plattform. Diese Transparenz ermöglicht es dem Unternehmen, Risiken und Verbesserungspotenziale leicht zu erkennen und bewusste Einkaufsentscheidungen zu treffen. Auf der Grundlage der gesammelten Daten kann Hälssen & Lyon dann Maßnahmen ergreifen, um die Leistung zu verbessern und die kontinuierliche Qualität seiner Produkte zu gewährleisten.