HBK stärkt risikobasiertes Lieferkettenmanagement mit IntegrityNext
HBK transformiert die risikobasierte Lieferantenüberwachung mit datengestützten Einblicken zu mehr als 3.200 Lieferanten – und erreicht eine Abdeckung von 87 % des Beschaffungsvolumens sowie Transparenz über Tier 1 hinaus.
München, 19. Dezember 2025 – Die Hottinger Brüel & Kjær GmbH (HBK), ein weltweit führender Anbieter in der Prüf- und Messtechnik, hat ihre Due-Diligence-Prozesse digitalisiert, um systematische Einblicke in Nachhaltigkeitsrisiken entlang der globalen Lieferkette zu gewinnen. Heute werden über die IntegrityNext-Plattform mehr als 3.200 Lieferanten kontinuierlich überwacht – verantwortungsvolle Beschaffung ist damit fest in der Einkaufsstrategie verankert.
HBK ist in Branchen wie der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Energie tätig und betreut ein komplexes, international aufgestelltes Lieferantennetzwerk. Angesichts wachsender regulatorischer Anforderungen und steigender Kundenerwartungen hat das Unternehmen Transparenz und Risikosteuerung in der Lieferkette zur strategischen Priorität gemacht – obwohl HBK nicht direkt unter das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG) fällt.
„Mit IntegrityNext konnten wir unsere Due-Diligence-Prozesse automatisieren und den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken entlang der gesamten Lieferkette zu einem strategischen Steuerungsinstrument weiterentwickeln“, sagt Tobias Kirchner, Global Supply Chain Sustainability & Compliance Manager bei HBK.
Neben der Lösung für Due Diligence in der Lieferkette nutzt HBK die IntegrityNext-Plattform auch, um über die Supply Chain Visibility-Lösung die Transparenz über Tier 1 hinaus zu erhöhen sowie den Versand und die Bestätigung des Supplier Code of Conduct zu steuern – und damit verantwortungsvolle Beschaffung noch stärker im Unternehmen zu verankern.
Kirchner ergänzt: „Mit der Supply Chain Visibility-Lösung von IntegrityNext erhalten wir erstmals systematische Einblicke in kritische Risiken jenseits unserer Tier-1-Lieferanten. Dadurch können wir relevante Herausforderungen noch gezielter angehen und die Resilienz unserer Lieferkette nachhaltig stärken.“
Zentrale Ergebnisse:
- Über 3.200 Lieferanten wurden digital bewertet und werden kontinuierlich überwacht
- 87 % des Beschaffungsvolumens sind durch risikobasierte Bewertungen abgedeckt
- Einblicke in Risiken, Materialien und Produktgruppen entlang vorgelagerter Lieferkettenstufen
- Due Diligence fest im Onboarding und Compliance-Prozess verankert
- Gestärkte bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Einkauf, IT, Nachhaltigkeit und Compliance
Im Rahmen seiner langfristigen Strategie plant HBK, die digitale Lieferantenüberwachung weiter auszubauen. Zu den Prioritäten für 2026 zählen die vollständige Integration in SAP S/4HANA, die Umsetzung der Anforderungen aus der EUDR und CSRD sowie die Erreichung der vollständigen Dekarbonisierung bis 2040. Zudem will HBK verstärkt Emissionsdaten auf Produktebene (Product Carbon Footprint, PCF) erfassen. Diese Maßnahmen sollen die regulatorische Anschlussfähigkeit stärken, datenbasierte Entscheidungen verbessern und die Resilienz der globalen Lieferkette langfristig sichern.
Über IntegrityNext
IntegrityNext ist ein globaler Vorreiter für nachhaltige Lieferketten. Seit 2016 vertrauen führende Unternehmen auf die Software-Lösungen von IntegrityNext, um ESG-Compliance zu erfüllen, Risiken zu reduzieren und Herausforderungen wie Sorgfaltspflichten, Dekarbonisierung und Nachhaltigkeitsberichterstattung effizient zu bewältigen. Mit über 600 Kunden und 2,8 Millionen Lieferanten in 190 Ländern ist IntegrityNext der Partner für verantwortungsvolle und zukunftssichere Lieferketten.