August 2025

IntegrityNext erweitert PCF-Funktionen und unterstützt Dekarbonisierung entlang gesetzlicher Anforderungen

Neues Update schafft Transparenz auf Produktebene und reagiert auf steigenden regulatorischen und marktseitigen Druck

München, 06. August 2025 – IntegrityNext hat ein umfangreiches Update seines Product Carbon Footprint (PCF) Moduls im Carbon Emissions Navigator veröffentlicht. Unternehmen erhalten damit erstmals detaillierte CO₂-Daten auf Produktebene direkt im Dashboard. Die neue Funktionalität ermöglicht es, CO₂-Emissionen differenziert nach Produkt, Lebenszyklusphase und eingesetzten Rohstoffen zu erfassen und zu analysieren. So können Unternehmen gezielt Emissionen reduzieren, nachhaltiger beschaffen und sich auf neue Anforderungen wie die CSRD oder den Digital Product Passport vorbereiten.

Da CO₂-Offenlegung zunehmend gesetzlich verpflichtend wird, wird die Fähigkeit, produktspezifische Emissionsdaten zu messen, zu analysieren und daraus Maßnahmen abzuleiten, zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Sie sind ein zentraler Hebel für Scope-3-Dekarbonisierung und regulatorische Compliance.

Warum CO₂-Daten auf Produktebene entscheidend sind

Mit verschärften CO₂-Vorgaben und der verpflichtenden Offenlegung von Scope-3-Emissionen in Europa und weltweit wächst der Druck auf Unternehmen, belastbare und produktspezifische Emissionsdaten zu erfassen – allgemeine Durchschnittswerte reichen hierfür nicht mehr aus. Dieser Wandel spiegelt das zunehmende Verständnis wider, dass echte Dekarbonisierung mit detaillierter Transparenz beginnt.

„Den CO₂-Fußabdruck einzelner Produkte zu verstehen, ist kein Nice-to-have mehr – es ist essenziell“, sagt Till Reiter, Chief Product Officer bei IntegrityNext.

„Teams aus Einkauf, Produktentwicklung und Nachhaltigkeit brauchen dieselbe Grundlage: vergleichbare Emissionsdaten auf Basis realer Geschäftsdaten. Genau das liefert dieses neue Feature.“

Entwickelt für konkrete Maßnahmen und regulatorische Sicherheit

Mit dem erweiterten PCF-Modul können Unternehmen:

  • Emissionen pro Produkt analysieren, inklusive Aufschlüsselung nach Lebenszyklusphasen und eingesetzten Rohmaterialien

  • CO₂-Fußabdrücke ihres Produktportfolios vergleichen und gezielt Reduktionspotenziale identifizieren

  • CO₂-Daten als CSV exportieren, z. B. zur detaillierteren Auswertung oder für externe Berichte
  • Scope-3-Daten auf Lieferantenbasis nutzen – gestützt auf Primärdaten, sofern verfügbar

  • Anforderungen wie CSRD, ESPR/DPP, SEC-Klimaberichterstattung oder Buy Clean erfüllen

Das Update schafft Klarheit und Vergleichbarkeit – essenziell für fundierte Entscheidungen. Es unterstützt Unternehmen dabei, emissionsintensive Produkte zu erkennen, sich an Kundenerwartungen auszurichten und neue Berichtspflichten sicher zu erfüllen. Die Funktion ermöglicht es Teams aus Einkauf, Nachhaltigkeit und Compliance, erstmals auf einer gemeinsamen CO₂-Datenbasis zu arbeiten.

Die Erweiterung ist Teil der übergreifenden IntegrityNext Vision: eine integrierte Plattform für nachhaltige Lieferketten, die mit regulatorischen Anforderungen mitwächst. Eine Plattform, die Klimaverantwortung in Einkaufs- und Produktentscheidungen verankert und aus Pflichtaufgaben Wettbewerbsvorteile macht. Mit produktspezifischen Daten, echten Lieferanteninformationen und systemgestützten Prozessen unterstützt IntegrityNext Unternehmen bei konkreten, überprüfbaren Schritten in Richtung Scope-3-Dekarbonisierung.

Über IntegrityNext

IntegrityNext ist ein globaler Vorreiter für nachhaltige Lieferketten. Seit 2016 vertrauen führende Unternehmen auf die Software-Lösungen von IntegrityNext, um ESG-Compliance zu erfüllen, Risiken zu reduzieren und Herausforderungen wie Sorgfaltspflichten, Dekarbonisierung und Nachhaltigkeitsberichterstattung effizient zu bewältigen. Mit über 600 Kunden und 2,8 Millionen Lieferanten in 190 Ländern ist IntegrityNext der Partner für verantwortungsvolle und zukunftssichere Lieferketten.

Pressekontakt

Larissa Brachvogel

Head of Brand & Communications

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